Paul Maz

Künstler, Ingenieur, Magier, Journalist und Sänger
lebt und arbeitet in Le Perreux

Paul Maz' Leben ist das eines Allrounders, ein Leben als Ingenieur für neue Technologien, als Journalist, Zauberer, Bühnenautor. Durch diese verschiedenen Berufe hindurch begleitete ihn immer das Malen und Zeichnen.
Regelmäßig tritt er in Paris als Magier auf, widmet sich aber seit zehn Jahren fast ausschließlich der bildenden Kunst.
Wir besuchen ihn in seinem sog. "Atelier 29", das die Hausnummer der Straße als Namen trägt und das er sich mit zwei Künstlerinnen teilt.

Spielerisch und humorvoll bewegt sich Paul Maz zwischen abstrahierender Landschaftsmalerei, figürlicher Zeichnung und Collagen, in die er sogar Fragmente der Brailleschrift aufnimmt, so dass auch Blinde seine Kunst "lesen" können.

Anreise

Wer nach Le Perreux sur Marne fährt, muss aufpassen, ob er es nicht schon wieder verlassen hat, ob er sich nicht schon in Champigny sur Marne oder bereits in Nogent sur Marne oder einem anderen Ort des Departement Val-de-Marne befindet, denn Le Perreux ist kein in sich abgegrenzter Ort, sondern ein bürgerlicher Teil der Pariser Banlieues, der Vororte, die Paris umgeben, womit schon ein wichtiges Merkmal Le Perreuxs preisgegeben wäre: von Le Perreux aus ist man in einer Viertelstunde mit dem Zug in Paris.

Was unterscheidet Le Perreux von seinen Nachbarorten an der Marne?
Le Perreux hat ein Aquädukt, über das der Zug nach Paris fährt.
Le Perreux hat einen eigenen Weinberg.

Hier haben wir alles beieinander: die Marne, den Wein, das Aquädukt - gemalt von Paul Maz.
Und hier seht ihr Paul Maz mit Marne, Aquädukt und im Weinberg.

2024 feiern Forchheim und Le Perreux 50 Jahre Städtepartnerfreundschaft. Ein guter Grund, mit dem Wein aus Le Perreux und dem Bier aus Forchheim kräftig darauf anzustoßen!

Im Atelier

Klassische Musik empfängt uns im Atelier von Paul und ein französisches Frühstück mit Kaffee und Brioche zum Gespräch in der Atelierküche.

Ich liebe Künstlerateliers

Nicht nur wegen der Kunst, die dort entsteht, sondern auch wegen der poetischen Beiläufigkeiten, die zwischen Kunstschaffen, der Organisation von Alltäglichem und dem Raum entstehen.

  • Zauberer sind die glücklicheren Menschen, las ich neulich in der Zeitung. Glück ist auch, sich von einem Zauberer verzaubern zu lassen.